EISINGER KABARETT-ABEND

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„SCHAIBLEsweise aufs MAUL geschaut“

 

Einen nahezu dreistündigen Kabarettabend gab es in der mit Zuschauern gefüllten Erbachhalle in Eisingen. Es gastierte Christoph Maul und Jochen Schaible mit ihrem Programm „SCHAIBLEsweise aufs MAUL geschaut“. Die Doppelshow zweier Kabarettisten erlebten ihre Unterfranken Premiere bei den Schneegänz.

 

Getreu dem Motto „Zwei Kabarettisten, eine Show, doppelter Spaß“ gab es vergangenen Samstag eine Unterfranken Premiere in der Eisinger Erbachhalle.

 

Eigens für diesen Abend hatten sich die beiden ein Programm ausgedacht – mit vielen neuen Überraschungen und altbewährten Themen.

Christoph Maul plauderte ganz locker mit einer Flasche Wasser in der Hand über die Weltpolitik und das Geschehen in der Region. Aber auch die Alltäglichkeiten im normalen Leben wurden von Maul kritisch beleuchtet und von der humorvollen Seite aufgezeigt. So mancher der über 100 Zuschauer erkannte sich in der einen oder anderen Situation wieder und quittierte die Pointe mit herzhaftem Lachen.

Der Berliner Flughafen, Helikoptereltern, Zeugen Jehovas – Maul unterhielt das Publikum mit treffsicheren Analysen und Pointen. Auch das virtuelle Leben wurde auf die Schippe genommen und eine Erinnerung an das richtige Leben „draußen“ angemahnt - „Jeder macht von sich selber ein Selfie, aber keiner macht sich mehr von irgendetwas ein Bild“.

 

Jochen Schaible bewies in der Erbachhalle, dass er die Fächer Kabarett und Gesang beherrscht. Stücke aus Musicals und das „Rössli“, sein Begleiter, zeigten die Entertainer-Qualitäten des Wahl-Schweizers, der im Herzen ein Franke geblieben ist.

Nach einer Abwandlung eines Film-Klassikers unter dem Titel „From Zürich with Love“  gab Schaible einen Einblick in die Wortakrobatik mit der er bei „Franken sucht den Supernarr“ seinerzeit Erfolg hatte – Die Rhabarber Barbara.

Dass Sprache ein wichtiges Gut ist, zeigte sich in einem Experiment  das Lied „Starlight Express“ das in fränkischem, sächsischem und italienischem Akzent zu neuer Wirkung kam.

Die fränkische Lebensart stellte der Kabarettist unter das Motto „wie mers macht, is falsch“.

Am Ende stellt der Kabarettist seine gesanglichen Qualitäten erneut unter Beweis. Mit seiner Baritonstimme sang er den Klassiker aus dem Musical Cats „Memories“.

 

Der Abend war durchzogen von wohlverdientem Zwischenapplaus und von ausgelassenem gut gelauntem Gelächter.

 

Christoph Maul und Jochen Schaible werden wir sicher nochmal in Eisingen sehen.

Maul schon in der kommenden Faschingssaison 2019/2020 auf den Eisinger Prunksitzungen. Bis dahin wird lokal und weltweit bestimmt genug passieren, was dringend kabarettistisch aufgearbeitet werden muss.

 

 

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